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Der Start in eine erfolgreiche Zukunft der Kinder kann aber teuer werden

Ausbildung ist die beste Vorsorge
(djd/pt). Nicht jeder Schulabgänger hat zum Beginn der betrieblichen Ausbildungszeit oder des Wintersemesters an der Universität einen Platz gefunden, der seinen Vorstellungen entspricht und am besten noch in Wohnortnähe liegt. Liegt der Studien- oder Ausbildungsplatz weit entfernt von zu Hause, wird eine eigene kleine Wohnung fällig, und die frischgebackenen Studis oder Azubis müssen lernen, mit begrenztem Budget hauszuhalten. Da kann es mit BAföG oder der bescheidenen Ausbildungsvergütung ganz schön eng werden. Richtig teuer wird die Ausbildungszeit, wenn private Institutionen wie Berufsfachschulen gewählt werden, bei denen Monat für Monat hohe Ausbildungsgebühren anfallen.

Budgetplanung ist erlernbar

Den Umgang mit einem knappen Budget können Schüler schon vor dem Ende ihrer Schulzeit erlernen. Im Rahmen eines Schulprojekts der CreditPlus Bank beispielsweise, das mit dem LEA-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde, gehen Mitarbeiter und Auszubildende des Geldinstituts in Brennpunktschulen. Dort bringen sie den Schülern das Wichtigste für den Umgang mit Geld bei und geben ihnen gleichzeitig wertvolle Tipps zur Bewerbung.

Ausbildungskosten langfristig planen

Sandra Hilpert, bei der CreditPlus Bank für das Projekt verantwortlich, weist darauf hin, dass die Eltern einen Teil der Kosten für die Erstausbildung und den Unterhalt der Kinder steuerlich geltend machen können: "Der Betrag, der in der Steuererklärung angesetzt werden kann, entspricht aber in den seltensten Fällen den tatsächlichen Aufwendungen, die Steuerersparnis natürlich noch weniger." Ein erfolgreicher Start in die Zukunft sei vielen Eltern aber wichtig genug, um dafür einen Kredit aufzunehmen. "Es empfiehlt sich, neben der eigenen Hausbank auch andere Angebote anzufordern, denn die Kreditkonditionen können sich stark unterscheiden", rät Sandra Hilpert. "Ein guter Berater nimmt sich Zeit, die finanzielle Situation zu durchleuchten - damit die Zukunft des Sprösslings nicht zu Lasten der ganzen Familie geht."