Die deutsche Wirtschaft befindet sich vermutlich im schärfsten Abschwung der Nachkriegszeit. Immer mehr Beschäftigte müssen damit rechnen, eine Abfindung angeboten zu bekommen oder gekündigt zu werden. Die Zeitarbeit kann sich dann als hilfreiche Brücke erweisen, um den Weg zurück ins Erwerbsleben zu finden.
Zeitarbeit ist nicht gleich Zeitarbeit
Allerdings hat auch bei vielen Personaldienstleistern die Krise schon deutliche Spuren hinterlassen. So wurden seit Mitte 2008 über 150.000 Zeitarbeiter entlassen, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft ermittelte. Doch gilt diese Tendenz nicht für die Branche insgesamt: "Zeitarbeit ist nicht gleich Zeitarbeit", betont Rudolf Gabrielczyk, geschäftsführender Gesellschafter der Partner-Gruppe, die mit bundesweit über 50 Niederlassungen sowie über 1.800 Mitarbeitern zu den großen und weiter wachsenden deutschen Unternehmen der Branche zählt und Tarifpartner des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ist.
Chancen für Fachkräfte
Entlassungen gab es vor allem bei Zeitarbeitsunternehmen, die stark auf Mitarbeiter mit einfachen Qualifikationen setzen. Für Spezialanbieter hingegen, die sich auf hochwertige Personaldienstleistungen in ausgewählten Branchen konzentrieren, ist der Abschwung bislang weniger spürbar. Sie vermitteln und überlassen qualifizierte Fach- und Führungskräfte, auf die viele Firmen auch jetzt nicht verzichten können. Das gilt etwa für Elektrotechniker, Ingenieure, Schlosser, Schweißer und Tischler, für die es bei kleinen, mittleren und größeren Unternehmen zu tun gibt. Davon profitiert beispielsweise die Partner-Gruppe. "Bislang sind wir weder von Entlassungen noch von Kurzarbeit betroffen", so Gabrielczyk. "Im Gegenteil: Wir setzen nach wie vor auf Expansion, investieren in unser bundesweites Niederlassungsnetz und stellen neue Mitarbeiter ein. So sind wir etwa dabei, besonders unseren Pool für Kraftwerkspezialisten sowie Techniker und Ingenieure auszubauen."
Infos unter www.partner-personaldienste.de.