Endlich ist die Ausbildungszeit zu Ende, und die ersten Erfahrungen im Berufsleben werden gesammelt. Mit einem festen Einkommen auf dem Konto wachsen jetzt auch die Wünsche: Vielleicht steht ein Auszug bei den Eltern oder ein Umzug aus der Einzimmer-mit-Kochnische-Bude in eine etwas größere Wohnung an, und ein kleines gebrauchtes Auto wäre auch nicht schlecht. Wer noch keine Ersparnisse auf der hohen Kante hat, sollte aber gut rechnen, bevor er im Vertrauen auf seine berufliche Zukunft unüberlegt Kredite aufnimmt, um sich seine Wünsche zu erfüllen.
Experten wie Milko Hascher, Leiter des CreditPlus-Filialgeschäfts, raten, zunächst einmal alle anstehenden Kosten wie Miete, Strom und Heizung genau zu kalkulieren, um dann für die Anschaffungen einen Kredit aus einer Hand aufzunehmen, der ohne Stress ins monatliche Budget passt. Bei mehreren Krediten, etwa über Versandhäuser und Autohändler, geht dagegen leicht der Überblick verloren. Hascher empfiehlt, Angebote zu vergleichen und darauf zu achten, ob der Berater sich auch tatsächlich mit dem künftigen Einkommen des Berufseinsteigers und seiner finanziellen Situation auseinandersetzt. Denn eine Finanzierung sollte niemanden überfordern, selbst wenn einmal vorübergehende Zeiten der Arbeitslosigkeit zu überbrücken sein sollten oder die Höhe des Einkommens sich langsamer entwickelt als erhofft.